Energieoptimierung lohnt sich!

Durch die Energieoptimierung von Antrieben in Industrieanlagen kann sehr oft ein grosses Sparpotenzial ausgeschöpft werden, da solche Anlagen sehr hohe Laufzeiten aufweisen. Etwa 70 % des Stromverbrauches in Industrieanlagen werden verursacht von elektrischen Antrieben wie Ventilatoren, Pumpen, Kompressoren, Förderanlagen etc.

Energieoptimierung lohnt sich zudem auch aus wirtschaftlichen Überlegungen, denn die Betriebskosten eines Motors überschreiten die Investitionskosten um ein Mehrfaches. 

 

Mehrstufiges Vorgehen

Da in einer Industrieanlagen sehr viele Antriebe vorhanden sind, die ein sehr unterschiedliches Optimierungspotenzial haben können, ist ein mehrstufiges Vorgehen angezeigt. Aus zwei Analysestufen folgt ein zusammenfassender Ergebnisbericht mit Empfehlungen. Das Vorgehen lehnt sich an das bewährte Modell von Topmotors (Umsetzungsprogramm der S.A.F.E, der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz) an. Wir arbeiten mit dem Softwaretool Sotea und der intelligenten Motorenliste (ILI) von Topmotors.

 

Grobanalyse

In der Grobanalyse werden die wichtigsten Sparpotenziale eruiert. Aufgrund von wenigen betrieblichen Daten werden die Prioritäten der Verbesserungsmassnahmen bestimmt. Die Grobanalyse zeigt rasch auf, in welche Richtung weitergearbeitet werden soll: Antriebe, die nicht weiter optimiert werden können, werden auch nicht weiter analysiert. Falls Optimierungspotenzial besteht, wird ein Motor entweder möglichst rasch ersetzt oder er wird einer Feinanalyse unterzogen.

 

Feinanalyse 

Geht aus der Grobanalyse hervor, dass ein Motor genauer untersucht werden sollte, macht die Feinanalyse Sinn. Der Motor wird nun mit gezielten Messungen genau untersucht. Damit wird der Grundstein für einen konkreten Investitions- und Massnahmenplan sowie für ein Pflichtenheft für den präventiven Unterhalt gelegt.

 

Präventiver Unterhalt 

Mit dem präventiven Unterhalt wird sichergestellt, dass Optimierungsmassnahmen wirtschaftlich und zum bestmöglichen Zeitpunkt ausgeführt werden. Für jeden grösseren Motor werden die Unterhaltsmassnahmen und die Störungsintervention vermerkt. 

 

Investitions- und Massnahmenplan 

Die geplanten Massnahmen machen auf einen Blick die Höhe der zu erwartenden Investitionen sichtbar, sowie die Zeitspanne, innert welcher diese Investitionen durch Energieeinsparmassnahmen amortisiert werden.

Somit liegt eine zuverlässige Grundlage für die Budgetierung der nächsten 5 bis 10 Jahre vor.

 

Förderprogramm

Das Förderprogramm des BFE läuft seit 2010 bis 2013. Dabei werden folgenden Kosten übernommen:

 

Grobanalyse (Potenzialabschätzung) 100%
Feinanalyse (Motorenliste) 25 bis 75%
Messungen 50 %
Umsetzung 10%

 

MG Power Engineering AG ist der richtige Partner, wenn es um Energieoptimierung geht.